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Nachrichten der deutsch-tschechischen Presseagentur

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11.12.2017 16:30 (Kultur)
Gemeinsamer Weltkulturerbe-Antrag 
(DTPA/MT) DRESDEN: Sachsen und Tschechien bewerben sich gemeinsam für das Weltkulturerbe "Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří". Sachsens Innenminister Markus Ulbig (r.) und der Kulturminister der Tschechischen Republik, Daniel Herman, haben am 11. Dezember gemeinsam den grenzübergreifenden Antrag auf Aufnahme in die Welterbeliste unterzeichnet.
Der Antrag setzt sich nun aus 22 Bestandteilen zusammen: 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Die ausgewählten Bestandteile repräsentieren jetzt in ihrer Gesamtheit die wichtigsten Bergbaugebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus.
Das Antragsdossier umfasst drei Bände von insgesamt 782 Seiten: den eigentlichen Antrag, den Managementplan und einen umfangreichen Kartenband. Nach der Signierung wird es über das Sekretariat der Kultusministerkonferenz, dem Auswärtigen Amt und der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland dem Welterbezentrum der UNESCO zugeleitet. Im Sommer 2018 findet die Evaluierung des Antrages durch ICOMOS International, das Beratungsorgan der UNESCO für die Bewertung von Kulturerbe-Nominierungen, statt. Bis Ende Februar 2019 besteht die Möglichkeit auf Rückfragen durch ICOMOS International zu reagieren und erforderliche zusätzliche Informationen einzureichen. Im Sommer 2019 entscheidet das Welterbekomitee dann auf seiner 43. Sitzung über den Welterbeantrag auf Basis der durch ICOMOS International ausgesprochenen Empfehlung. (Bildquelle: SMI)
01.12.2017 09:00 (Sonstiges)
Landrat Keil bleibt EGRENSIS-Präsident 
(DTPA/MT) PLAUEN: Der Landrat des Vogtlandkreises, Rolf Keil ist für die nächsten zwei Jahre als Präsident der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen ohne Gegenstimmen wiedergewählt worden. Bei der Sitzung des Präsidiums, die am 27.11.2017 im Landratsamt Plauen stattfand, wurden auch die beiden Stellvertreter Landrat Thomas Fügmann (Saale-Orla-Kreis) und Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (Plauen) in ihren Ämtern bestätigt.
Rolf Keil ist seit 2015 Landrat im Vogtlandkreis (Sachsen) und wurde im Dezember 2015 erstmals als Präsident der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen bestimmt. Der Vogtlandkreis pflegt traditionell enge Beziehungen zur benachbarten Tschechischen Republik.
Landrat Keil betont: "Der Zusammenarbeit in der Grenzregion zwischen Behörden, Kommunen und auf Vereinsebene kommt gerade in der heutigen Zeit - wo häufiger EU-feindliche Stimmen vernommen werden - eine besondere Bedeutung zu. Die intensive Kooperation auf lokaler Ebene, wenn sich die Menschen alltäglich begegnen und gemeinsame Projekte stemmen ist ein Zeichen für die gefestigten Beziehungen in der Grenzregion. Außerdem tragen diese Initiativen dazu bei, die positiven Seiten der europäischen Einigung erlebbar zu machen."
Er werde sich dafür einsetzen, dass beim Bürokratieabbau bei der Förderung von grenzüberschreitenden Projekten weitere Fortschritte erzielt werden können.

Bild: (v.l.n.r.): die Präsidiumsmitglieder: LR Thomas Fügmann, OB Ralf Oberdorfer, LR Rolf Keil, Andreas Stark (Beigeordneter des Landrates, Erzgebirgskreis) (Quelle: Steffen Schönicke/EUREGIO EGRENSIS)
14.11.2017 12:00 Veranstaltungshinweis (Sonstiges)
Filmabend über Sudetendeutsche 
(DTPA/MT) BÄRENSTEIN: Die Vertreibung der Sudetendeutschen wird auch 70 Jahre später noch sehr kontrovers diskutiert. "Generation `N` - Deutschböhme", ein deutsch-tschechisches Filmprojekt, zeigt durch unterschiedliche Perspektiven von Zeitzeugen, dass Grundthemen wie Schutz der Minderheiten, Inklusion und demokratische Entwicklung der Gesellschaft gerade heute aktueller denn je sind. Zu sehen gibt es den Dokumentarfilm, der vier Menschen aus dem ehemaligen Sudetenland porträtiert, am 16. November, 18:30 Uhr im Pavillon der Gemeinsamen Mitte in Bärenstein. Zu dem Filmabend laden das Europe Direct Informationszentrum Erzgebirge und die Gemeinsame Mitte Bärenstein-Weipert ein. Durch Interviews und den Besuch der Heimatorte gelang den Filmemachern eine Dokumentation reich an persönlichen Geschichten, die es sich anzuschauen lohnt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.
04.11.2017 09:00 (Sonstiges)
Begegnung in Jáchymov 
(DTPA/MT) SCHNEEBERG: Vertreter der Stadt Schneeberg, Senioren und eine Schulklasse der Oberschule haben unlängst die Partnerstadt Jáchymov besucht. Nach Herten in Nordrhein-Westfalen und Veresegyház in Ungarn ist die tschechische Kommune nun die dritte Partnerschaft der Bergstadt. Das Ziel: ein Verständnis zwischen Bürgern beider Orte zu schaffen.
Auf dem Programm stand während des jüngsten Treffens ein Besuch des Museums in der Königlichen Münze. Darüber hinaus lernten Schneeberger Schüler die ortsansässige Grundschule kennen.
Die gemeinsamen historischen Wurzeln und Interessen von Schneeberg und Jáchymov sind Grundlagen für die angehende Zusammenarbeit. Zugleich kandidieren beide Städte als Bestandteil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři für den UNESCO-Welterbetitel. Wie sich mit dem Besuch gezeigt hat, werden Kontakte nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene geschlossen. Zwischen Vereinen, Schulen und Institutionen sollen zukünftig enge Kontakte und Freundschaften entstehen – und damit ein weiterer Beitrag zum friedlichen und verständnisvollen Zusammenleben der Menschen verschiedener Regionen Europas geleistet werden. (Bildquelle: Stadtverwaltung Schneeberg)
12.10.2017 08:00 (Sonstiges)
Entdeckertour rund um das Bergbaugebiet Pöhlberg 
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Eine neuerliche Entdeckertour in der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří führt am Samstag (14.10.) durch den Bergbau und die Geologie des Pöhlbergs. "Berg formt Landschaft" - die Bergbaulandschaft auf der östlichen Seite des 832 m hohen Tafelberges ist Teil des UNESCO-Welterbe-Antrags.
Vom umfangreichen Bergbau auf silberhaltiges Kupfererz zeugen vor allem die Halden zahlreicher kleiner Stolln sowie die untertägig erhaltenen Grubenbaue.
Die Tour beginnt 10 Uhr am Parkplatz "Butterfässer" an der Pöhlbergauffahrt und verläuft über den Rundweg hin zum Tiefen St. Briccius Stolln, wo ein Imbiss möglich ist. Der Stolln kann an diesem Tag besichtigt werden. Begleitet wird die vier Kilometer lange Tour, für die Trittsicherheit und festes Schuhwerk Voraussetzung sind, von Sven Schreiter.
Das grenzübergreifende Interreg 5a-Projekt "Glück auf Welterbe!" fördert die Europäische Union mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Eine Anmeldung ist für die Veranstaltung nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Informationen zur Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří: www.montanregion-erzgebirge.de
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weitere Info’s: www.montanregion-erzgebirge.de
11.10.2017 16:00 (Sonstiges / Kultur)
Festung Königstein mit neuem Katalog 
(DTPA/MT) KÖNIGSTEIN: Die Festung Königstein hat einen Katalog zu ihrer Dauerausstellung veröffentlicht. Mit dem 336 Seiten starken, reich illustrierten Band erhalten interessierte Besucher ein kompaktes Nachschlagewerk zur Ausstellung und können damit auch viel aktuelles Wissen über die weit zurückreichende Geschichte der berühmten Wehranlage mit nach Hause nehmen. Das Buch ist für 29,90 Euro im Museumsshop erhältlich.
"Auf dem Königstein sind mehr als 800 Jahre sächsisch-böhmischer Geschichte gespeichert – in Gebäuden und Objekten, in Dokumenten und im Boden", erklärt Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH. "Wir Historiker und Museologen, Archäologen, Bauforscher und Restauratoren dringen Jahr für Jahr weiter in diesen reichen Fundus vor. Mit der Dauerausstellung ist es gelungen, den derzeitigen Stand der Forschung museal umfassend zu präsentieren."
Der neue Katalog dokumentiert die aufwendige Schau, die sich in 33 Räumen über mehr als 1200 Quadratmeter erstreckt. Die Autoren gehen nicht nur auf die historischen Objekte, Interieurs, Modelle, Installationen und Medienstationen ein, sondern erläutern auch interessante bauhistorische Befunde in den Räumen des Torhauses und der Streichwehr.

Bild: Dr. Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH (l.) und Maria Pretzschner, Museumspädagogin (Quelle: Festung Königstein/Marko Förster)
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weitere Info’s: Festung Königstein
30.09.2017 08:00 (Sonstiges)
Deutsch-tschechische Kleinprojekte  
(MT) PLAUEN: Der Lokale Lenkungsausschuss für grenzübergreifende Kleinprojekte hat jetzt grünes Licht für neun deutsch-tschechische Kleinprojekte gegeben, die mit insgesamt über 98.000 Euro aus dem gemeinsamen Kleinprojektefonds der EUREGIO EGRENSIS gefördert werden. Der Fonds wird gespeist aus Mitteln der Europäischen Union.
Die Orte Johanngeorgenstadt, Horní Blatná und Nejdek, die bereits durch gemeinsame Aktivitäten verbunden sind, werden zum Winterfest der Begegnung einladen. Und die Schwibbogenstadt ist an einem weiteren Projekt beteiligt. Die Standortentwicklungsgesellschaft Johanngeorgenstadt plant in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Potůčky eine deutsch-tschechische Imagebroschüre sowie einen Imagefilm für die die Tourist-Informationen in Johanngeorgenstadt und Potůčky. Die Broschüre soll Tagesziele der Region enthalten, Tipps zum Wandern und Radfahren, zu natürlichen und regionalen Schönheiten. Auslegen will man das Werk in Touristinformationen, Hotels, Pensionen und anderen touristischen Infopunkten.
Wer Ideen für solche oder andere grenzüberschreitende Vorhaben hat, möge sich in der Geschäftsstelle der EUREGIO EGRENSIS in Plauen melden. Fördermittel sind für sächsische Projekte noch in Höhe von insgesamt über 880 Tausend Euro verfügbar! Der nächste Ausschuss, der über beantragte Projekte tagt, findet Mitte Dezember statt. Die Anträge hierfür müssen bis 19. Oktober 2017 vorliegen.
Kontakt für die EUREGIO EGRENSIS: Petra Klein, Tel. 03741 180 8758
29.09.2017 09:00 (Politik / Sonstiges)
EUREGIO: EU-Förderung nach 2020 beibehalten 
(DTPA/MT) WUNSIEDEL: Bereits jetzt – 2017 – werden in der Europäischen Union die Weichen für die Förderprogramme im Zeitraum 2020 bis 2026 gestellt. In einer gemeinsamen Sitzung der drei Arbeitsgemeinschaften Bayern, Böhmen und Sachsen/Thüringen haben daher Vertreter der EUREGIO EGRENSIS eine Resolution zur künftigen Förderpolitik der EU verabschiedet.
"Vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen in der Europäischen Union wie dem Brexit und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Haushalt der Gemeinschaft gilt es, rechtzeitig die Interessen der Grenzregionen zu artikulieren, um eine langfristige Beeinträchtigung der Förderpolitik für die territoriale Zusammenarbeit in Europa zu vermeiden", sagte die bayerische Euregio-Präsidentin Dr. Birgit Seelbinder bei dem Treffen im Landratsamt Wunsiedel.
Die EUREGIO EGRENSIS, die auf 25 Jahre Erfahrung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zurückblicken kann, hat dazu in der vorliegenden Resolution einige Positionen formuliert, die für weitere Entwicklung nach 2020 aus ihrer Sicht von zentraler Bedeutung sind. So fordern die Euregio-Vertreter, die finanzielle Unterstützung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ab 2020 im bisherigen Umfang beizubehalten oder sogar auszuweiten. Außerdem sollen die Rolle der Euregios weiter gestärkt und die Förderung grenzüberschreitender Kleinprojekte und Begegnungsmaßnahmen in den künftigen Grundlagendokumenten fest verankert werden.
Es habe sich gezeigt, so der Text weiter, dass die regionale Ebene die beste ist, um grenzübergreifende Programme und Projekte im Sinne der Europäischen Union umzusetzen.
Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten in den Grenzregionen viel erreicht werden konnte, bleibe festzuhalten, dass die nachhaltigen Folgen der jahrzehntelangen undurchdringlichen Grenze zwischen Ost und West in den betroffenen, überwiegend ländlichen Teilregionen im Nachbarraum Bayern-Sachsen/Thüringen-Tschechien noch lange nicht überwunden sind und daher weiterhin Unterstützung benötigen.
Die Resolution richtet sich an die Europäische Kommission in Brüssel, an Ministerien und Regierungsstellen auf nationaler und Landesebene, an Europa-, Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie an die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen – die Dachorganisation der Euregios. Der Wortlaut kann im Internet auf der Homepage der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern (http://www.euregio-egrensis.eu) abgerufen werden.
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weitere Info’s: www.euregio-egrensis.eu
27.09.2017 08:30 (Sonstiges)
Übung mit tschechischen Polizisten 
(DTPA/MT) ZWICKAU: Eine Nacheileübung von Polizisten der Polizeidirektion Zwickau und der Bezirkspolizeidirektion Karlovy Vary fand am Mittwoch (27.09.) im Dänkritzer Wald ihren Abschluss. Dort spürten sächsische Einsatzkräfte das verlassene Fluchtfahrzeug auf, zu dem im Vorfeld der Kontakt der aus dem Raum Karlovy Vary nachgeeilten tschechischen Einsatzkräfte verloren gegangen war. Durch den Einsatz eines Fährtenspürhundes wurde dann das Versteck der ursprünglich mit Rauschgift und Sprengstoff vor der Polizei geflüchteten beiden Straftäter – eine Hütte im Wald – gefunden. Dort erfolgten dann der gemeinsame Zugriff und die vorläufige Festnahme der beiden Geflüchteten. Hierbei hatten diese weder das Rauschgift noch den Sprengstoff bei sich. Daraus war zu schlussfolgern, dass die Straftäter – so das Übungsszenario – in der Zwischenzeit das mitgeführte Rauschgift sowie den Sprengstoff versteckt hatten. Auch danach wurde nun mittels Rauschgift- und Sprengstoffspürhunden gesucht, wobei auch Polizisten mit ihren Diensthunden aus der Polizeidirektion Chemnitz sowie der Bezirkspolizeidirektion Ústí nad Labem teilnahmen. Dieser Teil der Übung wurde gleichzeitig als Vergleichswettkampf der Diensthunde aller vier Partner genutzt. (Bildquelle: Polizei)
27.09.2017 06:00 (Sonstiges)
Tschechischwettbewerb für Schüler 
(DTPA/MT) DRESDEN/MARKERSBACH: Am 28. und 29. September stellen sächsische Schüler ihre Tschechischkenntnisse bei der 5. Sächsischen Bohemiade unter Beweis. Am Wettbewerb nehmen Schüler der 6. bis10. Klasse teil, die im Unterricht Tschechisch als Fremdsprache lernen. Aus dem Erzgebirgskreis ist die Jenaplanschule Markersbach vertreten.
Insgesamt sind diesmal 46 Schüler aus einer Oberschule und aus sieben Gymnasien dabei. Die Teilnehmer erwartet ein buntes Aufgabenspektrum. Beim Lösen einer Hörverstehensaufgabe, bei einer Textproduktion oder bei der mündlichen Präsentation sollen sie den tschechischen Wortschatz und das Grammatikwissen breit anwenden.
Besonders spannend ist der Wettbewerbsteil, bei dem die Teilnehmenden in den Dialog mit tschechischen Schülern treten. Denn in der Begegnung mit Muttersprachlern zeigt sich, ob das Gelernte auch auf Situationen im Alltag übertragen werden kann.
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