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Nachrichten der deutsch-tschechischen Presseagentur

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12.10.2017 08:00 (Sonstiges)
Entdeckertour rund um das Bergbaugebiet Pöhlberg 
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Eine neuerliche Entdeckertour in der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří führt am Samstag (14.10.) durch den Bergbau und die Geologie des Pöhlbergs. "Berg formt Landschaft" - die Bergbaulandschaft auf der östlichen Seite des 832 m hohen Tafelberges ist Teil des UNESCO-Welterbe-Antrags.
Vom umfangreichen Bergbau auf silberhaltiges Kupfererz zeugen vor allem die Halden zahlreicher kleiner Stolln sowie die untertägig erhaltenen Grubenbaue.
Die Tour beginnt 10 Uhr am Parkplatz "Butterfässer" an der Pöhlbergauffahrt und verläuft über den Rundweg hin zum Tiefen St. Briccius Stolln, wo ein Imbiss möglich ist. Der Stolln kann an diesem Tag besichtigt werden. Begleitet wird die vier Kilometer lange Tour, für die Trittsicherheit und festes Schuhwerk Voraussetzung sind, von Sven Schreiter.
Das grenzübergreifende Interreg 5a-Projekt "Glück auf Welterbe!" fördert die Europäische Union mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Eine Anmeldung ist für die Veranstaltung nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Informationen zur Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří: www.montanregion-erzgebirge.de
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11.10.2017 16:00 (Sonstiges / Kultur)
Festung Königstein mit neuem Katalog 
(DTPA/MT) KÖNIGSTEIN: Die Festung Königstein hat einen Katalog zu ihrer Dauerausstellung veröffentlicht. Mit dem 336 Seiten starken, reich illustrierten Band erhalten interessierte Besucher ein kompaktes Nachschlagewerk zur Ausstellung und können damit auch viel aktuelles Wissen über die weit zurückreichende Geschichte der berühmten Wehranlage mit nach Hause nehmen. Das Buch ist für 29,90 Euro im Museumsshop erhältlich.
"Auf dem Königstein sind mehr als 800 Jahre sächsisch-böhmischer Geschichte gespeichert – in Gebäuden und Objekten, in Dokumenten und im Boden", erklärt Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH. "Wir Historiker und Museologen, Archäologen, Bauforscher und Restauratoren dringen Jahr für Jahr weiter in diesen reichen Fundus vor. Mit der Dauerausstellung ist es gelungen, den derzeitigen Stand der Forschung museal umfassend zu präsentieren."
Der neue Katalog dokumentiert die aufwendige Schau, die sich in 33 Räumen über mehr als 1200 Quadratmeter erstreckt. Die Autoren gehen nicht nur auf die historischen Objekte, Interieurs, Modelle, Installationen und Medienstationen ein, sondern erläutern auch interessante bauhistorische Befunde in den Räumen des Torhauses und der Streichwehr.

Bild: Dr. Angelika Taube, Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH (l.) und Maria Pretzschner, Museumspädagogin (Quelle: Festung Königstein/Marko Förster)
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weitere Info’s: Festung Königstein
30.09.2017 08:00 (Sonstiges)
Deutsch-tschechische Kleinprojekte  
(MT) PLAUEN: Der Lokale Lenkungsausschuss für grenzübergreifende Kleinprojekte hat jetzt grünes Licht für neun deutsch-tschechische Kleinprojekte gegeben, die mit insgesamt über 98.000 Euro aus dem gemeinsamen Kleinprojektefonds der EUREGIO EGRENSIS gefördert werden. Der Fonds wird gespeist aus Mitteln der Europäischen Union.
Die Orte Johanngeorgenstadt, Horní Blatná und Nejdek, die bereits durch gemeinsame Aktivitäten verbunden sind, werden zum Winterfest der Begegnung einladen. Und die Schwibbogenstadt ist an einem weiteren Projekt beteiligt. Die Standortentwicklungsgesellschaft Johanngeorgenstadt plant in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Potůčky eine deutsch-tschechische Imagebroschüre sowie einen Imagefilm für die die Tourist-Informationen in Johanngeorgenstadt und Potůčky. Die Broschüre soll Tagesziele der Region enthalten, Tipps zum Wandern und Radfahren, zu natürlichen und regionalen Schönheiten. Auslegen will man das Werk in Touristinformationen, Hotels, Pensionen und anderen touristischen Infopunkten.
Wer Ideen für solche oder andere grenzüberschreitende Vorhaben hat, möge sich in der Geschäftsstelle der EUREGIO EGRENSIS in Plauen melden. Fördermittel sind für sächsische Projekte noch in Höhe von insgesamt über 880 Tausend Euro verfügbar! Der nächste Ausschuss, der über beantragte Projekte tagt, findet Mitte Dezember statt. Die Anträge hierfür müssen bis 19. Oktober 2017 vorliegen.
Kontakt für die EUREGIO EGRENSIS: Petra Klein, Tel. 03741 180 8758
29.09.2017 09:00 (Politik / Sonstiges)
EUREGIO: EU-Förderung nach 2020 beibehalten 
(DTPA/MT) WUNSIEDEL: Bereits jetzt – 2017 – werden in der Europäischen Union die Weichen für die Förderprogramme im Zeitraum 2020 bis 2026 gestellt. In einer gemeinsamen Sitzung der drei Arbeitsgemeinschaften Bayern, Böhmen und Sachsen/Thüringen haben daher Vertreter der EUREGIO EGRENSIS eine Resolution zur künftigen Förderpolitik der EU verabschiedet.
"Vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen in der Europäischen Union wie dem Brexit und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Haushalt der Gemeinschaft gilt es, rechtzeitig die Interessen der Grenzregionen zu artikulieren, um eine langfristige Beeinträchtigung der Förderpolitik für die territoriale Zusammenarbeit in Europa zu vermeiden", sagte die bayerische Euregio-Präsidentin Dr. Birgit Seelbinder bei dem Treffen im Landratsamt Wunsiedel.
Die EUREGIO EGRENSIS, die auf 25 Jahre Erfahrung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zurückblicken kann, hat dazu in der vorliegenden Resolution einige Positionen formuliert, die für weitere Entwicklung nach 2020 aus ihrer Sicht von zentraler Bedeutung sind. So fordern die Euregio-Vertreter, die finanzielle Unterstützung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ab 2020 im bisherigen Umfang beizubehalten oder sogar auszuweiten. Außerdem sollen die Rolle der Euregios weiter gestärkt und die Förderung grenzüberschreitender Kleinprojekte und Begegnungsmaßnahmen in den künftigen Grundlagendokumenten fest verankert werden.
Es habe sich gezeigt, so der Text weiter, dass die regionale Ebene die beste ist, um grenzübergreifende Programme und Projekte im Sinne der Europäischen Union umzusetzen.
Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten in den Grenzregionen viel erreicht werden konnte, bleibe festzuhalten, dass die nachhaltigen Folgen der jahrzehntelangen undurchdringlichen Grenze zwischen Ost und West in den betroffenen, überwiegend ländlichen Teilregionen im Nachbarraum Bayern-Sachsen/Thüringen-Tschechien noch lange nicht überwunden sind und daher weiterhin Unterstützung benötigen.
Die Resolution richtet sich an die Europäische Kommission in Brüssel, an Ministerien und Regierungsstellen auf nationaler und Landesebene, an Europa-, Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie an die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen – die Dachorganisation der Euregios. Der Wortlaut kann im Internet auf der Homepage der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern (http://www.euregio-egrensis.eu) abgerufen werden.
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weitere Info’s: www.euregio-egrensis.eu
27.09.2017 08:30 (Sonstiges)
Übung mit tschechischen Polizisten 
(DTPA/MT) ZWICKAU: Eine Nacheileübung von Polizisten der Polizeidirektion Zwickau und der Bezirkspolizeidirektion Karlovy Vary fand am Mittwoch (27.09.) im Dänkritzer Wald ihren Abschluss. Dort spürten sächsische Einsatzkräfte das verlassene Fluchtfahrzeug auf, zu dem im Vorfeld der Kontakt der aus dem Raum Karlovy Vary nachgeeilten tschechischen Einsatzkräfte verloren gegangen war. Durch den Einsatz eines Fährtenspürhundes wurde dann das Versteck der ursprünglich mit Rauschgift und Sprengstoff vor der Polizei geflüchteten beiden Straftäter – eine Hütte im Wald – gefunden. Dort erfolgten dann der gemeinsame Zugriff und die vorläufige Festnahme der beiden Geflüchteten. Hierbei hatten diese weder das Rauschgift noch den Sprengstoff bei sich. Daraus war zu schlussfolgern, dass die Straftäter – so das Übungsszenario – in der Zwischenzeit das mitgeführte Rauschgift sowie den Sprengstoff versteckt hatten. Auch danach wurde nun mittels Rauschgift- und Sprengstoffspürhunden gesucht, wobei auch Polizisten mit ihren Diensthunden aus der Polizeidirektion Chemnitz sowie der Bezirkspolizeidirektion Ústí nad Labem teilnahmen. Dieser Teil der Übung wurde gleichzeitig als Vergleichswettkampf der Diensthunde aller vier Partner genutzt. (Bildquelle: Polizei)
27.09.2017 06:00 (Sonstiges)
Tschechischwettbewerb für Schüler 
(DTPA/MT) DRESDEN/MARKERSBACH: Am 28. und 29. September stellen sächsische Schüler ihre Tschechischkenntnisse bei der 5. Sächsischen Bohemiade unter Beweis. Am Wettbewerb nehmen Schüler der 6. bis10. Klasse teil, die im Unterricht Tschechisch als Fremdsprache lernen. Aus dem Erzgebirgskreis ist die Jenaplanschule Markersbach vertreten.
Insgesamt sind diesmal 46 Schüler aus einer Oberschule und aus sieben Gymnasien dabei. Die Teilnehmer erwartet ein buntes Aufgabenspektrum. Beim Lösen einer Hörverstehensaufgabe, bei einer Textproduktion oder bei der mündlichen Präsentation sollen sie den tschechischen Wortschatz und das Grammatikwissen breit anwenden.
Besonders spannend ist der Wettbewerbsteil, bei dem die Teilnehmenden in den Dialog mit tschechischen Schülern treten. Denn in der Begegnung mit Muttersprachlern zeigt sich, ob das Gelernte auch auf Situationen im Alltag übertragen werden kann.
22.09.2017 06:00 (Sonstiges)
Entwicklungsvielfalt für Grenzgebiet 
(DTPA/MT) SEIFFEN: Im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen – Tschechische Republik 2014 - 2020 können weitere 15 Projekte umgesetzt werden. Der Begleitausschuss des Kooperationsprogramms bestätigte die sächsisch-tschechischen Gemeinschaftsprojekte, die mit insgesamt 12 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert werden, auf seiner Sitzung in dieser Woche in Seiffen.
Drei der bestätigten Projekte befassen sich mit grenzübergreifendem Natur-, Boden- und Umweltschutz. Die beteiligten Einrichtungen werden mit ihren Vorhaben dazu beitragen, die biologische Vielfalt in der Grenzregion zu erhalten und zu schützen.
So streben die Technische Universität Dresden und die Südböhmische Universität in Budweis mit ihrem Projekt "Grenzüberschreitendes Monitoring biologischer Invasionen zum Schutz der aquatischen Artenvielfalt" eine Verbesserung der grenzübergreifenden Koordination zum Schutz der Biodiversität in den Einzugsgebieten der Flüsse Elbe und Ohře an. Hierfür werden bedrohte Populationen der Groppe (Cottus gobio, kleiner Süßwasserfisch) überwacht, Fließrinnen-Experimente durchgeführt und ein Aktionsplan für das grenzübergreifende Management invasiver Arten erstellt. Die Europäische Union unterstützt das Vorhaben mit rund 694 000 Euro.
Die AG Naturschutzinstitut Region Dresden e. V., der Verein ALKA Wildlife in Lidéřovice und das Museum der Stadt Ústí nad Labem arbeiten in dem Projekt "Lutra lutra" zusammen. Die Kooperationspartner verbessern die Lebensbedingungen für die Populationen der Fischotter (Lutra lutra) im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet und unterstützen seine weitere Ausbreitung durch Monitoring, Forschung und konkrete Schutzmaßnahmen. Verstärktes Interesse für den Fischotter wird außerdem durch eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit geweckt. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 810 000 Euro.
Weitere neun der bestätigten Projekte beschäftigen sich mit den Themen Bildung und lebenslanges Lernen. Die beteiligten Einrichtungen tragen mit ihren Vorhaben zu einer nachhaltigen positiven Entwicklung der Grenzregion durch bessere Bildungsmöglichkeiten bei.
Ein Vorhaben dient der Verbesserung der Sprachkompetenzen und der interkulturellen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. Im Projekt "Art and Science – Innovative Lernformen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Dreiländereck Deutschland – Tschechien – Polen" arbeiten der Verein Hillersche Villa e. V. in Zittau, das Science Centre IQLANDIA in Liberec und das Internationale Hochschulinstitut (IHI) Zittau der Technischen Universität Dresden zusammen. Sie entwickeln neuartige, grenzüberschreitende Bildungsangebote in den Bereichen Naturwissenschaft und Kunst im Dreiländereck. Das Vorhaben wird von der Europäischen Union mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert.
Im Bereich schulischer Projekte und der beruflichen Qualifizierung im Bildungsbereich arbeiten eine Grundschule in Hrádek nad Nisou, zwei Grundschulen in Rumburk und der Freie Schulträgerverein e. V. "Schkola" in Zittau im Projekt "Handwerk im Dreiländereck" zusammen. Durch innovative Bildungsangebote im Bereich des traditionellen Handwerks streben sie eine qualitative Weiterentwicklung des Schulverbundes "Š: SCHKOLA" an, dem sie angehören. Die Europäische Union unterstützt das Vorhaben mit rund 480 000 Euro.
Weitere drei der bestätigten Projekte unterstützen die Verbesserung der institutionellen Kapazitäten von öffentlichen Behörden und Interessenträgern und eine effiziente öffentliche Verwaltung.
So rufen der Geopark Ralsko, die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Dresden/Görlitz und die Technische Universität Liberec das grenzüberschreitende geologische Kooperationsnetzwerk "GECON" ins Leben, das zahlreiche weitere Einrichtungen (Geoparks, Hochschulen, Museen, Umweltbildungseinrichtungen usw.) einbezieht und die Zusammenarbeit im Bereich Geologie in der Euroregion Neiße unterstützen soll. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 453 000 Euro.
Das Bezirksamt Ústí nad Labem, die Hochschule für Bildende Künste Dresden und das Regionalmuseum in Most vertiefen im Rahmen des Projektes "Spätmittelalterliche Kunst in der Montanregion Erzgebirge" ihre grenzüberschreitende wissenschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen Kunstgeschichte, Museumswesen und Denkmalpflege. Gegenstand ihrer Aktivitäten ist erzgebirgische Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts im Kontext des sächsisch-böhmischen Bergbaus. Das Projekt wird von der Europäischen Union mit insgesamt rund 969 000 Euro gefördert.
Bis zum Jahr 2020 stehen für grenzübergreifende Projekte in den Bereichen Hochwasser-, Brand- und Katastrophenschutz, Schutz und Erhaltung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes, Tourismus, Bildung, interkultureller Dialog und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie für Maßnahmen zur Umsetzung des Programms insgesamt 186 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer.
Seit Programmstart im Juli 2015 werden damit bereits 110 grenzübergreifende Projekte mit rund 133 Millionen Euro aus den zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert.
Informationen zum Kooperationsprogramm und Beratungsangebote zu den Förderbedingungen: http://www.sn-cz2020.eu (Bildquelle: KJ-Archiv)
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weitere Info’s: http://www.sn-cz2020.eu
21.09.2017 08:00 (Sonstiges)
Großkontrolle auf der Autobahn 
(DTPA/MT) GROSSZÖBERN: Sächsische und tschechische Verkehrspolizisten haben am Mittwochnachmittag (20.09.) auf der A 72 in einer dreistündigen Großkontrolle auf der Richtungsfahrbahn Chemnitz-Hof den gewerblichen Personen- und Güterverkehr überwacht und kontrolliert. Dies geschah im Rahmen eines durch die EU geförderten Projektes zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Unterstützt wurden daher die Zwickauer Beamten durch Polizisten aus Chemnitz und Karlovy Vary, insgesamt 18 an der Zahl.
Im Laufe der Kontrolle wurden 36 Fahrzeuge unter die Lupe genommen und dabei 22 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. In zwei Fällen machten sich temporäre Untersagungen der Weiterfahrt notwendig, da ein Lkw-Auflieger zu hoch war und ein anderer Fahrer die notwendigen Papiere nicht bei sich hatte.
Zur Lotsung der zu kontrollierenden Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr in die Kontrollstelle kamen die über das EU-Projekt beschafften Kräder der Chemnitzer Verkehrspolizei zum Einsatz.
Insgesamt konnten die Verkehrspolizisten aus Sachsen und der Tschechischen Republik ihre persönlichen Kontakte vertiefen und von den Kontrollpraktiken des jeweils anderen Landes lernen. Zudem wurde der gewerbliche Personen- und Güterverkehr wieder ein Stück sicherer. (Bildquelle: Polizei)
30.08.2017 15:00 (Sonstiges)
Sonderausstellung zum Drahtseil 
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im Frohnauer Hammer wurde am Dienstag (29.08.) in der technischen Abteilung eine Ausstellung zur Geschichte des Drahtseiles eröffnet. Die Wanderausstellung wurde in Tschechien im Bergbaumuseum Príbram konzipiert.
Insgesamt 20 Bildtafeln geben in deutscher und tschechischer Sprache Auskunft über den Beginn der industriellen Fertigung des Drahtseiles im 19. Jahrhundert, über Nutzungsmöglichkeiten wie im Bergbau, über berühmte technische Bauwerke und vieles andere mehr. Der Kustos des Bergbaumuseums, Ulrich Haag, führte am Eröffnungstag durch die Sonderausstellung.
Bekannteste Anwendung von Drahtseilen in unserer Region ist sicherlich die Schwebebahn am Fichtelberg. 1914 gab es außerdem einen Plan, den Annaberger Bahnhof mit dem Markt durch eine Untergrund-Drahtseilbahn zu verbinden.
Die Ausstellung ist im Frohnauer Hammer bis zum 19. November während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
26.08.2017 09:00 (Sonstiges)
Bahntrasse Dresden – Prag 
(DTPA/MT) DRESDEN: Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die in Karlsbad unterzeichnete deutsch-tschechische Absichtserklärung zur Neubaustrecke Dresden – Prag begrüßt. "Die getroffene Absichtserklärung ist eine wichtige und starke Botschaft für ein bedeutendes europäisches Verkehrsprojekt und zugleich ein großer Erfolg für Sachsen", sagte Tillich am Freitag in Dresden.
Der Regierungschef hatte sich in der Vergangenheit immer wieder in Brüssel, Berlin und Prag dafür eingesetzt, dass das Projekt vorankommt und die Neubaustrecke durch das Erzgebirge Realität werden kann.
Mit der neuen grenzüberschreitenden Strecke, die das Erzgebirge zu großen Teilen unterquert, kann ein steigendes Güterverkehrsaufkommen bewältigt werden. Zugleich soll die Reisezeit im Personenfernverkehr zwischen Dresden und Prag auf eine gute Stunde halbiert werden. Für das Elbtal bedeutet dies eine massive Entlastung vom Güterfernverkehr und damit nicht zuletzt auch einen Rückgang der Lärmbelastung.
In der Absichtserklärung, die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und sein tschechischer Amtskollege Dan Tok am Freitag unterzeichnet haben, heißt es unter anderem: Beide Seiten begrüßen, dass die Eisenbahnverbindung Berlin – Dresden – Prag in die Kategorie Vordringlicher Bedarf des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege aufgenommen wird und erachten es für notwendig, dass die Kapazität der wichtigsten Eisenbahnverbindung zwischen beiden Staaten, der Strecke Dresden – Prag, erhöht sowie die Reisezeiten im Personenverkehr und Beförderungszeiten im Güterverkehr signifikant verkürzt werden.
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